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Enzyklika muss Schule machen

In seinem Lehrschreiben „Mangnifica Humanitas“ gibt der Papst wichtige Anregungen für den Bildungsbereich, schreibt der Erziehungswissenschaftler Klaus Zierer in einem Gastbeitrag.
Tablets in der Schule
Foto: Thomas Trutschel (www.imago-images.de) | Der Bildungsbereich tut gut daran, sich mit der Analyse und den Schlussfolgerungen von Papst Leo XIV zu beschäftigen, meint Klaus Zierer.

Papst Leo XIV. legt mit seiner ersten Enzyklika den Finger in die globale Wunde: Bei aller Digitalisierungseuphorie, wie sie derzeit in so vielen gesellschaftlichen Sektoren zu vernehmen ist, laufen wir Gefahr, die Kontrolle über die Technik zu verlieren. Daher räumt er im 4. Kapitel seiner ersten Enzyklika der Bildung im Kontext der globalen digitalen Herausforderungen einen zentralen Stellenwert für die „Wahrheit als Gemeingut“ („Mangnifica Humanitas“ (MH) 132 - 147) ein: „In einer Zeit, in der die Wahrheit oft Interessen und Kommunikationsstrategien untergeordnet wird, kommt der Bildungswelt eine entscheidende Bedeutung zu.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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