Einwurf – die „Tagespost“-WM-Kolumne
Auch im Nachbarland diskutiert man darüber, wie politisch der Fußball sein darf. Frankreichs Superstar Kylian Mbappé verkörpert beispielhaft die Einwanderungsdebatte in Frankreich.
Der Fußball darf nicht zu sehr politisiert und ideologisiert werden. Aber wer das völlig verhindern wollte, würde selbst politisch agieren.
Unterirdische Schiedsrichter, existenzielles Drama: Ohne das bisschen Ungerechtigkeit wäre Fußball verzichtbar.
Die Belgier besiegen die USA – trotz oder gerade wegen Trumps Intervention bei FIFA-Präsident Infantino. Warum das Auswirkungen auf das berühmte Brüsseler „Manneken Pis“ haben könnte.
Wer hoffte, Fehlentscheidungen beim Fußball ließen sich durch mehr Technologie abschaffen, wird von der WM eines Besseren belehrt. Der menschliche Irrtum lässt sich nicht eliminieren.
Kolumnen
Gedanken aus der Brandenburger CDU zu einem anderen Umgang mit der AfD haben für Zündstoff gesorgt. Dabei zeigt sich: Saskia Ludwig ist der rechte Daniel Günther.
Darf man nur einem „gerechten Frieden“ zustimmen? Der heilige Thomas von Aquin wäre anderer Meinung.
Der Tagtraum der modernen, linksliberalen Kirche, die die Jugend anzieht, ist zum Alptraum mit Finale in Ecône geworden. Warum das Schisma die deutschen Bischöfe wachrütteln müsste.
Kommentare
An einem städtischen Gymnasium in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Drittel der Schüler durch die Abiturprüfung gefallen. Bei einer unkonventionellen Abirede kommt es zum Eklat.
Mutti macht das selbst – nicht Jordan Bardella, sondern Le Pen selbst tritt als Präsidentin an. Von ihrem Ziehsohn unterscheidet sie sich in wesentlichen Punkten.
Nörgler wegtreten? Die Regierung mutet ihren Bürgern einiges zu, nicht alles davon ließe sich auch anders machen. Aber die Begleitmusik ist schräg.
Podcasts
- 15. Es wird ein heißer Herbst: Mit dem Sozialstaat geht es nicht mehr so weiter
- 14. Brosius-Gersdorf, Bischöfe & Bauchgefühl – Wer darf hier eigentlich noch mitreden?
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- 11. Greta, Gaza & Bürgergeld – Wer lügt, wer zahlt, wer schweigt?
Kirche
Benedikt XVI. habe den Frieden wiederherstellen wollen, so sein früherer Privatsekretär. Traditionelle Liturgie sei nicht konzilsfeindlich – besonders junge Menschen würden angezogen.
Der Vatikan hat die Piusbrüder nach den unerlaubten Weihen exkommuniziert. Was diese Strafe für die Bruderschaft und ihre Anhänger bedeutet, erklärt der Kölner Offizial Peter Fabritz.
Unerlaubte Bischofsweihen und Exkommunikation: Weit weg von Rom, in Écône, spürt man die Last eines historischen Moments jenseits der roten Linie.
Politik
Warum der Vorsitzende des Bundes der katholischen Unternehmer (BKU) vom Reformpaket der Bundesregierung enttäuscht ist, erklärt er in einem Gastbeitrag.
Marc Henrichmann (CDU) ist Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste.
Auf dem Nato-Gipfel in der Türkei dreht Donald Trump die Stimmungs-Klimaanlage auf Anschlag. Dass er damit nicht immer erreicht, was er will, zeigt ein kanadisches Rüstungsvorhaben.
Kultur und Feuilleton
An einem städtischen Gymnasium in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Drittel der Schüler durch die Abiturprüfung gefallen.
Die Markus-Lüpertz-Fenster im Naumburger Dom leuchten und beleuchten.
Die Susanna-Erzählung der Bibel transformiert den Ur-Sündenfall der Genesis zu einer ziemlich heutigen Me-too-Geschichte.
Leben
Darf man nur einem „gerechten Frieden“ zustimmen? Der heilige Thomas von Aquin wäre anderer Meinung.
Weltturnier hin oder her, Europa ist stark bei dieser WM. Das hat durchaus Gründe. Warum es sich dennoch gelohnt hat, das Ganze auszuspielen.
Auch im Nachbarland diskutiert man darüber, wie politisch der Fußball sein darf. Frankreichs Superstar Kylian Mbappé verkörpert beispielhaft die Einwanderungsdebatte in Frankreich.



















































